29.10. 17 - 19 Uhr - IKUWO Greifswald

„Konsument zu sein, ist nicht leicht“ lässt unter anderem das Greifswalder Katapult-Magazin verlauten und erklärt daraufhin gleich, womit man es da alles zu schaffen hat: mit manipulierender Werbung, wissenschaftlichen Appellen, Lifestyle-Tipps und nicht zuletzt, das Magazin macht es vor, mit moralischen Mahnrufen. Unterstellt ist alledem, dass die kapitalistische Ökonomie schlussendlich doch einen guten Zweck hätte: die Versorgung der Menschen. Dass diese Versorgung notorisch so furchtbar ausfällt, dass treibt nicht wenige Leute in die Unzufriedenheit und dazu, ihre Macht als Konsumierende mobilisieren zu wollen. Dass es mit dieser Macht nicht so weit her sein kann, wenn sie es doch sind, die die schlecht produzierten Güter am Ende konsumieren müssen, kommt ihnen dabei oft leider nicht in den Sinn.
 
Wir wollen uns mit euch zusammen erklären, wie die hiesige Wirtschaft funktioniert und worin die Fehler der Konsumkritik liegen.
Als Einstimmung in das Thema oder als Vertiefung nach der Veranstaltung empfehlen wir diesen Vortrag (youtube-Link) und/oder diese Artikel [1] [2].

Im Hinblick auf die anstehenden Wahlen könnt ihr nun unsere Broschüre "Wählen ist verkehrt - Nichtwählen aber auch. Argumente gegen die Wahl" auf dieser Seite downloaden. Ab Anfang September wird die gedruckte Broschüre auch an verschiedenen Orten in MV ausliegen. Begleitend zur Veröffentlichung planen wir mehrere Veranstaltungen zur Diskussion rund um das Thema Wahlen. Die Termine werden auf dieser Seite veröffentlicht. Wenn ihr mit uns diskutieren wollt, wenn ihr Anmerkungen, Kritik oder Fragen habt, schreibt uns gerne an. Ebenfalls machen wir gerne Veranstaltungen mit euch vor Ort oder lassen euch einge Exemplare zukommen, damit ihr sie selbst auslegen könnt. Viel Spaß beim lesen: pdf.

   Wir empfehlen den neuen GegenStandpunkt 1-21.                                                                                                                        

                                                                                                                                                                                                                                               
                                                                                                                                                                                  
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

26.01. 19:00 Uhr - online

Wie ist eigentlich die Verschwörungstheorie bei den Anhänger*innen von "Querdenken" konstruiert?

Aktuell sind Verschwörungstheorien hoch im Kurs. Gruppierungen, wie Widerstand2020 und Querdenker, leugnen oder verharmlosen die Pandemie um Covid-19. Auf Demos reklamieren sie ihre Freiheitsrechte und allerlei Anklagepunkte an Politik, Medien sowie Wissenschaft zum Umgang mit der Pandemie.

Im ersten Teil der Veranstaltung wollen wir anhand von Interviewausschnitten und Zitaten von Coronaleugner*innen die logische Konstruktion ihrer Verschwörungstheorie ermitteln. Dabei soll es nicht um die Frage gehen, die Theorien inhaltlich zu widerlegen und als Unsinn zu entlarven. Vielmehr fragen wir: Was ist Gegenstand der Kritik? Wie gehen sie bei ihrer Beweisführung vor? Welches Bild von der Politik liegt ihrer Kritik zu Grunde. Darüber, dass die Bewegung von Coronaleugner*innen kritisiert gehört, ist man sich in Politik, Wissenschaft, Medien und weiten Teilen der Bevölkerung einig.

Im zweiten Teil wollen wir daher an Zitaten überlegen, welche Schwierigkeiten sich bei derzeitiger Kritik zeigen, welche Kritikstrategien vorliegen und welche davon sinnvoll erscheinen.

Ein Vorwissen ist nicht nötig. Bitte meldet euch vorher per Mail an.