26.01. 19:00 Uhr - online

Wie ist eigentlich die Verschwörungstheorie bei den Anhänger*innen von "Querdenken" konstruiert?

Aktuell sind Verschwörungstheorien hoch im Kurs. Gruppierungen, wie Widerstand2020 und Querdenker, leugnen oder verharmlosen die Pandemie um Covid-19. Auf Demos reklamieren sie ihre Freiheitsrechte und allerlei Anklagepunkte an Politik, Medien sowie Wissenschaft zum Umgang mit der Pandemie.

Im ersten Teil der Veranstaltung wollen wir anhand von Interviewausschnitten und Zitaten von Coronaleugner*innen die logische Konstruktion ihrer Verschwörungstheorie ermitteln. Dabei soll es nicht um die Frage gehen, die Theorien inhaltlich zu widerlegen und als Unsinn zu entlarven. Vielmehr fragen wir: Was ist Gegenstand der Kritik? Wie gehen sie bei ihrer Beweisführung vor? Welches Bild von der Politik liegt ihrer Kritik zu Grunde. Darüber, dass die Bewegung von Coronaleugner*innen kritisiert gehört, ist man sich in Politik, Wissenschaft, Medien und weiten Teilen der Bevölkerung einig.

Im zweiten Teil wollen wir daher an Zitaten überlegen, welche Schwierigkeiten sich bei derzeitiger Kritik zeigen, welche Kritikstrategien vorliegen und welche davon sinnvoll erscheinen.

Ein Vorwissen ist nicht nötig. Bitte meldet euch vorher per Mail an.

   Wir empfehlen den neuen GegenStandpunkt 4-20, besonders den Artikel zum            Lieferkettengesetz.                                                                                                                                            

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

Passend zum Anlass gibt es von uns noch mal was inhaltliches  auf die Ohren. Nächstes Jahr melden wir uns wieder.    

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

Wir empfehlen den Artikel "30 Jahre Deutsche Einheit - „Wir miteinander – vereint und füreinander da“ - Verlogene Narrative zur Feier deutscher Größe" als Vorabausdruck aus dem neuen GegenStandpunkt 4/20, der am 18.12. erscheinen wird.

30 Jahre Deutsche Einheit
„Wir miteinander – vereint und füreinander da“
Verlogene Narrative zur Feier deutscher Größe

Der deutschen Nation Marke BRD gelang es 1990, sich das Staatsgebiet der ehemaligen DDR samt sämtlichem lebendigen und sonstigen Inventar unter den Nagel zu reißen, also ein veritables Kriegsergebnis ohne Krieg zugestanden zu bekommen und durch diesen Zugewinn ihre Machtbasis schlagartig um ein Drittel zu vergrößern. Klar, dass diese Nation am 30. Jahrestag dieses Coups Grund zum Feiern hat. [...]

Wir empfehlen aus aktuellen Anlass den Artikel "Viel Lärm um ein paar Zeichnungen zum Thema ‚Mohammed‘ und ein Kreuzzug für die Meinungsfreiheit" aus dem GegenStandpunkt 01/06:

Eine Riesenaufregung und Randale mit Toten in der islamischen Welt – bloß wegen ein paar Karikaturen in einem dänischen Journal? Und umgekehrt: Mit der Lizenz, ein paar Zeichnungen zu drucken, stehen gleich die Grundprinzipien der Aufklärung, der demokratischen Weltordnung und der europäischen Völkersolidarität auf dem Spiel? Das kann ja wohl beides nicht ganz wahr sein.


Wir empfehlen den neuen GegenStandpunkt, besonders den Artikel zu George Flyod und Rassismus in der USA.